Hinweis des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

im Monat August – dem traditionellen Ferienmonat in Bayern – haben auch wir keine Gemeinderatsitzung abgehalten, so dass in der Ausgabe dieses Mitteilungsblattes Berichte aus dem Gremium entfallen. Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am Mittwoch, den 2.9. im Feuerwehrhaus Philippsreut statt.

 

Aus gegebenem Anlass muss ich aber erneut auf altbekannte Probleme hinweisen, die immer wieder einmal für Missmut und Ärger in der Bevölkerung sorgen und an die Verwaltung herangetragen werden:

 

Frei umherlaufende Hunde: Kampfhunde und große Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 50 cm sind in allen öffentlichen Anlagen und auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen im gesamten Gemeindegebiet zu jeder Tages- und Nachtzeit an der Leine zu führen. Nach Art. 18 Abs. 3 LStVG kann mit einer Geldbuße belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen der Verordnung den Hund nicht an einer reißfesten Leine oder an einer mehr als drei Meter langen Leine führt.

 

Hundekot: Obwohl Hundebesitzer im Vergleich zur Situation vergangener Jahre für das Problem der Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge deutlich mehr sensibilisiert sind, ist das Thema – im wahrsten Sinne des Wortes – keineswegs aus dem Blickfeld verschwunden. Das Bayerische Straßen- und Wegegesetz sagt deutlich aus, dass der Verursacher von Verunreinigungen – und hierzu gehört auch der Hundekot – umgehend dafür zu sorgen hat, diese zu beseitigen. Nicht entsorgter Hundekot, lose oder in Plastikkotbeuteln verpackt, verantwortungslos in der Natur zurückgelassen, stellt die Landwirte vor erhebliche Probleme und ist durch die Aufnahme von verunreinigtem Futter für die Rinder eine große Gefahr.

Das „Problem“ ist nicht der Hund, sondern der Halter, der die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners liegen lässt. Im gesamten Gemeindebereich gibt es überall an stark frequentierten Wegen eine mehr als ausreichende Anzahl von Abfallkörben, in denen der Hundekot von den einheimischen Hundebesitzern, wie Urlaubgästen entsorgt werden kann. Wir appellieren deshalb an Sie: bitte entsorgen Sie den Hundekot. Wir wollen schließlich doch alle, dass unsere schöne Landschaft, die Wege und Spielplätze sauber gehalten und unsere Nutztiere gesund ernährt werden.

 

Müllentsorgung in Buswartehäuschen: Buswartehäuschen bzw. die darin befindlichen Abfallkörbe sind keineswegs dafür gedacht, um seinen Hausmüll oder Utensilien aus Privatbesitz darin abzuladen. Insbesondere in Philippsreut wird gern mal davon Gebrauch gemacht, seinen Müll auf diese „elegante Weise“ los zu werden. Sollten Sie einen oder eine dieser Umweltfrevler/in auf frischer Tat ertappen, sprechen Sie diese Person bitte auf dieses ungebührliche Verhalten an oder dokumentieren Sie dies per Handyfoto und leiten Sie die Aufnahme an uns weiter.

 

Die Sommerferien gehen in Kürze auch bei uns bald zu Ende und bei vielen Familien wird – coronabedingt – die Urlaubsplanung anders als in den Vorjahren ausgefallen sein. Aus triftigem Grund werden die meisten von uns den Urlaub „dahoam“ verbracht haben.

 

Die Einschränkungen, die uns Corona nun seit Monaten auferlegt, haben dem Freistaat Bayern einen enormen Gästeansturm beschert und auch in unserer Gemeinde war und ist eine beachtlich große Anzahl von Urlaubsgästen zu verzeichnen.

Was einerseits recht erfreulich ist, betrachtet man dies unter der Tatsache, dass andere Firmenzweige und Personengruppen durch Covid 19 schlichtwegs um’s Überleben kämpfen, allerdings mit gemischten Gefühlen. Irgendwann wird es auch wieder eine Zeit nach Corona geben. Bis dahin müssen wir uns gedulden und uns strikt an die gebotenen Einschränkungen halten.

 

Den Kindergartenkindern, Schülerinnen und Schülern wünsche ich trotz der keineswegs optimalen Bedingungen den bestmöglichen Start ins neue Kindergarten- und Schuljahr sowie Ihnen allen eine gute Zeit. Bleiben Sie gesund!